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Wie gestalten Unternehmen den Arbeitsbeginn eines neuen Mitarbeiters?

Veröffentlicht am 21.07.2022 von Marcel Penn, Marketing- und Verkaufsleiter Classifieds - Bildquelle: Getty Images
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Ein Bewerbungsprozess ist mit Aufwand und Kosten verbunden. Ist er beendet und der erste Arbeitstag
gekommen, sollte der neue Mitarbeiter von Anbeginn wertschätzend behandelt werden. Nur mit einem
gelungenen ersten Arbeitstag schaffen Sie es, dass der neue Mitarbeiter nicht schon in den ersten
Monaten Ihr Unternehmen wieder verlässt. Wie Sie den ersten Arbeitstag optimal gestalten, das
erfahren Sie in den nachfolgenden 8 Tipps.
  1. Bereiten Sie Ihrem neuen Mitarbeiter einen herzlichen Empfang. Vom HR-Verantwortlichen, einem Vorgesetzten oder von einem Fachkollegen erfährt er, was ihn am ersten Tag erwartet, wer ihn durch den Tag begleitet, wer seine Kollegen sind, und wo sein Arbeitsplatz ist.
     
  2. Nehmen Sie sich Zeit und erklären Sie dem neuen Mitarbeiter die Werte innerhalb des Unternehmens sowie die damit zusammenhängende Vision. Es geht darum, ihm die Unternehmenskultur näher zu bringen mit dem Ziel, dass er sich nach einiger Zeit damit identifiziert und im Sinne des Unternehmens agiert. Es lohnt sich also, über die Erwartungshaltung des Unternehmens und die des neuen Kollegen zu sprechen, um Missverständnisse zu vermeiden.
     
  3. Der Arbeitsplatz sollte bereits im Vorfeld mit funktionierendem technischem Equipment ausgestattet worden sein, was für Hardware, Software und gegebenenfalls für Arbeitsmaterialien und Werkzeug gleichermassen gilt. Auf diese Weise kann der neue Kollege zeitnah seine Arbeit beginnen.
     
  4. In seinem E-Mail-Postfach findet Ihr neuer Mitarbeiter Mitarbeiterinformationen, Einladungen zu bevorstehenden Meetings sowie eine erste To-Do-Liste. Möglicherweise sind sämtliche Unterlagen bereits im Intranet hinterlegt, auf das der neue Mitarbeiter sofort Zugriff hat.
     
  5. Nehmen Sie sich Zeit und machen Sie den neuen Mitarbeiter mit seinen Aufgaben und Projekten vertraut. Dazu gehört auch eine Einweisung in den Computer. Sie zeigen ihm, wo wichtige Dokumente liegen, welche Tools vorhanden sind und wie der Kommunikationsstil im Unternehmen ist.
     
  6. Weisen Sie den neuen Mitarbeiter in seinen neuen Aufgabenbereich ein. Wie detailliert Sie das am ersten Tag tun, hängt von der jeweiligen Position und von der Situation ab. Wichtig ist, dass sich der neue Mitarbeiter schnell in seiner Rolle einfindet und einen produktiven Beitrag leisten kann.
     
  7. Im Idealfall stellen Sie dem Neuling einen Mentor oder einen direkten Ansprechpartner zur Seite. Auf diese Weise können Fragen schnell beantwortet und Informationen zeitnah vermittelt werden. Dieser Ansprechpartner sollte während der gesamten Einarbeitungsphase beziehungsweise in den ersten vier Wochen auch weiterhin Ansprechpartner bleiben. Mithilfe des Ansprechpartners lernt ein Neuling sehr schnell sein Team, wichtige Ansprechpartner sowie seine Arbeitsumgebung kennen.
     
  8. Ob die Zusammenarbeit gelingt, hängt massgeblich von der Integration des neuen Mitarbeiters in das Team ab. Der Führungsstil im Unternehmen oder der Führungskraft entscheidet darüber, ob ein neuer Kollege tatsächlich mit offenen Armen empfangen oder von Anbeginn argwöhnisch beäugt wird. Wer gut führt, gibt Mobbingversuchen keinerlei Raum.